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Messerfisch-Marmoriert - Antoniterklosters clarkae 8,0 - 12,0 cm

Messerfisch-Marmoriert - Antoniterklosters clarkae 8,0 - 12,0 cm
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  • ZM873
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Produktinformationen "Messerfisch-Marmoriert - Antoniterklosters clarkae 8,0 - 12,0 cm"

Unlängst konnten wir einen ungewöhnlichen Vertreter der Messerfische aus Kolumbien importieren. Der Marmorierte Messerfisch (Adontosternarchus clarkae) ist im Orinoco- und Amazonasgebiet verbreitet und erreicht nur eine Maximallänge von etwa 20 cm. Da die Art untereinander und anderen Fischen gegenüber friedlich ist, eignet sie sich selbst für das Gesellschaftsaquarium. Dies sollte allerdings nicht zu hell beleuchtet sein und Versteckmöglichkeiten bieten. Die geselligen Fische kommunizieren untereinander über elektrische Signale und sind deshalb am besten in einer kleinen Gruppe zu pflegen. Sie lassen sich gut mit Frostfutter und Tubifex
ernähren. Die Wassertemperatur sollte am besten bei 25-29 °C liegen.

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 Informationsblatt zu Neuwelt-Messerfische

Die Messerfische der Neuen Welt werden in einer eigenen Ordnung der Messeraalartigen (Gymnotiformis) zusammengefasst. Sie besitzen eine außergewöhnliche Körperform und bewegen sich mit ihrer sich über die gesamte Bauchseite erstreckenden Afterflosse durch wellenartige Bewegungen fort, was sie zu überaus interessanten Pfleglingen macht. Es handelt sich dabei um eine aus fünf Familien, 30 Gattungen und etwa 160 Arten bestehende Fischgruppe, die sich zur Orientierung eines elektrischen Organs bedient. Beim Zitteraal ist dieses so stark ausgeprägt, dass er durch gezielte Stromstöße seine Beute (andere Fische) betäuben kann. Die anderen Arten sind jedoch nur schwach elektrisch. Die beliebtesten Arten sind der Weißstirn-, der Braune und der Grüne Messerfisch.

Haltung
Nur in großen Aquarien als Gruppe. In kleineren Becken Einzelhaltung.

Größe
Die meisten Messerfische werden in der Natur recht groß, bleiben aber im Aquarium meist deutlich kleiner. Der Weißstirn-Messerfisch erreicht bis zu 50 cm Länge, der Braune Messerfisch 27 cm, der Grüne 36 cm. Deutlich kleiner bleiben die Gymnorhamphichthys, die nur etwa 15-20 cm groß werden. Der Zitteraal erreicht eine maximale Länge von 230 cm.

Alter
Diese Fische können im Aquarium ein Alter von bis zu 15 Jahren erreichen, einige sogar mehr.

Aquarium
Für die Pflege der meisten Arten sollte man Aquarien von mindestens 300 Litern Inhalt vorsehen. Kleinere Arten wie  Gymnorhamphichthys sind auch bereits in 200 Litern gut zu pflegen. Für die dauerhafte Pflege von Zitteraalen sind Aquarien mit mehreren Tausend Litern Inhalt vorzusehen. Eine abgedimmte Beleuchtung ist von Vorteil für die vor allem dämmerungs- und nachtaktiven Tiere. Durch Wasserpflanzen, Steine, Wurzelholz und Röhren sollte man ausreichend Rückzugsmöglichkeiten für die Tiere schaffen. Ein möglichst feiner Bodengrund ist anzuraten, für die Gymnorhamphichthys sogar unerlässlich.

Ernährung
Die meisten Arten sind Insektenlarvenfresser und deshalb gut mit lebenden oder gefrosteten Mückenlarven zu ernähren. Daneben wird jedoch auch anderes Frostfutter und von einigen Messerfischen nach Gewöhnung sogar Trockenfutter angenommen. Die großen Arten können auch kleinere Fische erbeuten!

Wasserparameter
Die meisten Messerfische fühlen sich in Wasser mit einer Gesamthärte von bis zu 25 ° dGH bei einem pH-Wert von 6,0-7,5 wohl. Die Wassertemperatur sollte zwischen 23° und 28 °C liegen. Die südlichen Arten (z.B. B. pinnicaudatus aus Paraguay) sollten bei niedrigeren Temperaturen (18-25 °C) gepflegt werden.

Verhalten und Vergesellschaftung
Viele Arten von Messerfischen sind gesellige Fische, die in einer kleinen Gruppe von 5-6 Tieren gepflegt werden sollten. Einige Arten (z.B. A. albifrons) können jedoch untereinander im Alter recht bissig werden, so dass besser nur ein Männchen mit mehreren Weibchen
gepflegt werden sollte. Für eine Vergesellschaftung sollten die Beifische sorgfältig ausgewählt werden, denn Messerfische bieten eine große Angriffsfläche und einige sind auch selber nicht gut verträglich.

Geschlechtsunterschiede
Die Geschlechter sind bei den Messerfischen nur schwer zu unterscheiden. Bei vielen Arten werden die Männchen etwas größer, bei einigen bilden sie eine verlängerte Kopfpartie aus (z.B. A. albifrons).

Vermehrung
Die Vermehrung der meisten Messerfische ist im Aquarium ausgesprochen schwierig. Bei vielen Arten kommt es erst nach kontinuierlichem Absenken der elektr. Leitfähigkeit über einen längeren Zeitraum zur Ausbildung von Eiern und Spermien. Die meisten Arten betreiben keine Brutpflege (Ausnahme z.B. Gymnotus).


Die Fotos der gezeigten Tiere im Shop geben Beispielbilder wieder, wie die Tiere aussehen können. Da es sich um lebende Tiere handelt, treten aufgrund der Natur Abweichungen von Färbung, Form der Flossen, Größe etc. auf.

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