Nanochromis nudiceps - Kongocichlide 3,0 - 4,0 cm

Nanochromis nudiceps - Kongocichlide 3,0 - 4,0 cm
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Produktinformationen "Nanochromis nudiceps - Kongocichlide 3,0 - 4,0 cm"

Als Typusart der Gattung Nanochromis, gilt Nanochromis nudiceps. Der Kongocichlide ist ein klein bleibender Buntbarsch aus dem westlichen Zentralafrika. Die Männchen werden ca. 6-7 cm, die Weibchen bleiben etwas kleiner. Die Nanochromis-Arten sind in den Fließgewässern des Kongobeckens beheimatet und besiedeln dort vor allem relativ flache, schattige Gewässerabschnitte mit mäßiger Strömung und sandigem Grund. Das Wasser ist im Allgemeinen mineralienarm.

Durch die höhere Toleranz in Bezug auf pH-Wert und Härte des Wassers gestaltet sich die Pflege nicht so anspruchsvoll wie bei den anderen Arten der Gattung. Im Aquarium sollten die Tiere bei waserwerten mit einem pH-Wert zwischen 6,0 und 7,0 und einer Gesamthärte bis 5-9°dH sowie Sandboden und vielfältige Deckungsmöglichkeiten gehalten werden.  Eine Vergesellschaftung mit anderen Aquarienbewohnern gleicher Ansprüche ist problemlos möglich. Für das Wohlbefinden der Tiere sind Versteckmöglichkeiten erforderlich.

Informationsblatt zu westafrikanische Cichliden

Die Buntbarsche Westafrikas sind sehr unterschiedlich in Größe, Form, Farbe und Verhalten. Es gibt eine ganze Reihe hübscher und vergleichsweise klein bleibender Arten, die sich gut für eine Pflege im Aquarium eignen. Die Steatocranus und Teleogramma heben sich durch ihr Äußeres und ihre Verhaltens- und Schwimmweise stark von „normalen“ Buntbarschen  ab. Die beliebtesten Westafrikaner sind der Purpurund Smaragd-Prachtbarsch, der Afrikanische Schmetterlingsbuntbarsch sowie der Rote Cichlide.

Haltung
Viele Buntbarsche aus dieser Gruppe sind aufgrund ihrer Größe und Aggressivität keine Anfängerfische!

Größe
Die begehrtesten Westafrikanischen Buntbarsche der Gattungen Hemichromis, Nanochromis, Pelvicachromis, Pseudocrenilabus, Steatocranus erreichen eine Länge von 8 bis 15 cm, es gibt aber auch deutlich größer werdende Westafrikaner (z. B. Tilapia), die durchaus 30 cm Länge erreichen können..

Alter
Bei guter Pflege können einige Arten im Aquarium ein Alter von 5 bis zu 20 Jahren erreichen.

Aquarium
Die kleinen Arten können schon paarweise in Artaquarien ab 54 Litern gepflegt werden. Für eine mögliche Vergesellschaftung von mehreren Tieren und Arten sollten aber 100 Liter das Minimum sein. Für die Haltung von großen Arten und die Vergesellschaftung
aggressiverer Arten (z.B. einige Hemichromis) sind Becken von 200 bis 300 Litern als Minimum anzusehen. as Aquarium sollte durch Steine, Hölzer und Pflanzen gut strukturiert sein, so dass sich Revierabgrenzungen und Rückzugsmöglichkeiten ergeben. Den Höhlenbrütern sollte man geeignete Verstecke für die Vermehrung anbieten, die Offenbrüter benötigen freie Bereiche im Aquarium. Eine Bepflanzung ist in den meisten Fällen empfehlenswert, da sich so viele Rückzugs- und Versteckmöglichkeiten für unterlegene Tiere ergeben. Für Bewohner schneller fließender Gewässer (z.B. Teleogramma) sollte man eine Strömungspumpe installieren.

Ernährung
Westafrikanische Buntbarsche sind fast ausschließlich Fleischfresser, die sich von Krebstieren, Insektenlarven und kleinen Fischen ernähren. Alle in der Aquaristik gepflegten Arten lassen sich gut mit Trocken-, Frostund Lebendfutter ernähren.

Wasserparameter
Diese Buntbarsche lassen sich in der Regel problemlos in Leitungswasser mit einer Gesamthärte von bis zu 25° dGH und einem pH-Wert zwischen 6,5 und 8 pflegen. Die Wassertemperatur sollte zwischen 22° und 28°C liegen.

Verhalten und Vergesellschaftung
Die meisten Arten sind revierbildend, aber nur wenige sind sehr aggressiv (z. B einige Hemichromis). Deshalb lassen sie sich beispielsweise vielfach gut mit Salmlern, Barben oder Welsen vergesellschaften, die ähnliche Ansprüche haben. Die großen und  wehrhafteren Arten sollten nur gemeinsam mit eben solchen Fischen gepflegt werden.

Geschlechtsunterschiede
Die Geschlechter lassen sich oft an Hand der Färbung unterscheiden, wobei je nach Art die Weibchen (Pelvicachromis, Nanochromis) oder die Männchen (Pseudocrenilabus) attraktiver gefärbt sind. In den meisten Fällen ist aber das Weibchen, wenn auch nur geringfügig, kleiner als das Männchen. Bei den Steatocranus- Arten sind die Männchen deutlich bulliger.

Vermehrung
Diese Buntbarsche betreiben Brutpflege verschiedenster Art. Bei den Pseudocrenilabus werden die Eier im Maul erbrütet. Die Tilapia sind häufig Substratbrüter. Auch die Hemichromis laichen auf Steinen oder Pflanzen ab. Die Pelvicachromis sind hingegen Höhlenbrüter. Meist pflegt und bewacht das Weibchen die Brut und das Männchen verteidigt das Revier.


Die Fotos der gezeigten Tiere im Shop geben Beispielbilder wieder, wie die Tiere aussehen können. Da es sich um lebende Tiere handelt, treten aufgrund der Natur und je nach Alter und Größe Abweichungen von Färbung, Form der Flossen etc. auf. Bei jung- oder halbwüchsigen Tieren ist keine 100% Geschlechtsbestimmung möglich.

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