Haplochromis spec. CH 44 - ViktoriabarschCH 44 4,0 - 5,0 cm

Haplochromis spec. CH 44 - ViktoriabarschCH 44 4,0 - 5,0 cm
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  • ZI27
Die Tiere werden bis zu 15 cm groß. Es wird die Haltung von einer größeren... mehr
Produktinformationen "Haplochromis spec. CH 44 - ViktoriabarschCH 44 4,0 - 5,0 cm"

Die Tiere werden bis zu 15 cm groß. Es wird die Haltung von einer größeren Gruppe von mindestens 5 bis 6 Tieren empfohlen. Es sollten immer mehr Weibchen als Männchen vorhanden sein! Eine Vergesellschaftung ist nur mit anderen Viktoriasee-Cichliden möglich. Haplochromis spec. CH44 zu züchten, wäre von Vorteil, da ihr natürlicher Lebensraum, sowie auch der Barsch selbst vom Aussterben bedroht ist. Der Grund hierfür ist das Eindringen der Menschen, die ihren Lebensraum verändert haben und neue Fische und Pflanzen einführten. Ein Viktoriabarsch kann ab einer Beckengröße von mindestens 120cm Länge gehalten werden. Die Fisch werden schnell zutraulich gegenüber seinem Besitzer/Halter.

 

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Informationsblatt zu Tanganjika- und Viktoriaseebuntbarsche

Die Buntbarsche der ostafrikanischen Grabenseen gehören zu den beliebtesten Aquarienpfleglingen. Neben den besonders farbigen Arten des Malawisees gibt es auch zahlreiche überaus populäre Cichliden aus dem Tanganjikasee. Die ursprünglich recht vielfältige Buntbarschfauna des Viktoriasees wurde mittlerweile durch menschliche Einflüsse fast gänzlich ausgelöscht und auch in der Aquaristik führen die gepflegten Arten ein Schattendasein. Die beliebtesten Arten sind die Prinzessin von Burundi, der Schachbrettschlank- und der Tanganjikagoldcichlide sowie die Brabantbuntbarsche der Gattung Tropheus und die  Schneckenbarsche.

Haltung
Viele Buntbarsche aus dieser Gruppe sind aufgrund ihrer Größe und Aggressivität keine Anfängerfische!

Größe
Die kleinsten Arten (z. B. Schneckenbarsche wie Neolamprologus multifasciatus) werden nur 3-5 cm groß, die meisten erreichen jedoch 7-15 cm Länge. Es gibt aber auch große Arten mit bis 35 cm Länge (z.B. Cyphotilapia frontosa).

Alter
Bei guter Pflege können einige Arten im Aquarium ein Alter von 10 bis zu 20 Jahren erreichen.

Aquarium
Zur Pflege der kleineren Arten eignen sich bereits Aquarien ab 54 Litern Inhalt als Artbecken. Dem Großteil dieser Buntbarsche sollte man jedoch ein Volumen von 100 Litern oder mehr anbieten. Für die Unterbringung der großen Arten benötigt man 500 bis 1000 Liter damit sie ihr Sozialverhalten entfalten können. Je nach Anpassung sollte das Aquarium mit Felsaufbauten (für Julidochromis, Neolamprologus), großen Sandflächen (Sandcichliden), Schneckenhäusern (Schneckenbarsche) oder einfach nur viel freiem Schwimmraum (Tropheus) eingerichtet werden. Auch eine Bepflanzung ist möglich.

Ernährung
Diese Buntbarsche ernähren sich in der Regel von kleinen Wirbellosen oder Fischen, die sie erjagen oder aus dem Boden sieben. Im Aquarium können sie mit allen gängigen Trocken-, Lebend- und Frostfuttersorten Ernährt werden. Einige Arten (z. B. die Tropheus) sind jedoch Aufwuchsfresser, welche für eine gesunde Ernährung vor allem pflanzliche Nahrung benötigen. Eine dauerhaft falsche Fütterung kann dazu führen, dass die Tiere erkranken.

Wasserparameter
Die meisten Arten lassen sich problemlos in Leitungswasser mit einer Gesamthärte von bis zu 30 ° dGH und einem pH-Wert zwischen 7 und 9 pflegen. Ein Absinken des pH-Werts in den sauren Bereich sollte unbedingt verhindert werden. Die Wassertemperatur kann zwischen 23° und 28°C liegen.

Verhalten und Vergesellschaftung
Die Buntbarsche des Tanganjika- und des Viktoriasees sind außerhalb der Brutpflege meist friedlich und können durchaus mit anderen Fischen mit ähnlichen Pflegeansprüchen vergesellschaftet werden (z. B. mit Fiederbartwelsen). Bei der Pflege mehrerer Arten ist darauf zu achten, dass möglichst solche vergesellschaftet werden, die nicht die gleichen Nischen besetzen.

Geschlechtsunterschiede
Die Unterscheidung der Geschlechter ist bei den Tanganjikaseebuntbarschen oft äußerlich nur schwer möglich. Meist sind beide Partner ähnlich gefärbt, oft werden die Männchen jedoch etwas größer und sind etwas hübscher gefärbt. Bei den  Viktoriaseebuntbarschen sind die Männchen hingegen viel farbiger als die recht unscheinbar grauen Weibchen.

Vermehrung
Es gibt unter diesen häufig einfach zu vermehrenden Fischen fast nur Höhlen- und Maulbrüter. Bei den Maulbrütern bebrüten die Weibchen die Eier im Maul. Unter den Höhlenbrütern gibt es Arten, die sich auf leere Schneckenhäuser als Bruthöhle spezialisiert
haben. Diese Arten betreiben häufig sogenannte Etagenbruten, wobei die älteren Jungfische das Gelegepflegen und mit bewachen.


Die Fotos der gezeigten Tiere im Shop geben Beispielbilder wieder, wie die Tiere aussehen können. Da es sich um lebende Tiere handelt, treten aufgrund der Natur Abweichungen von Färbung, Form der Flossen, Größe etc. auf.

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