Zwergregenbogenfisch - Melanotaenia maccullochi 4,0 - 5,0 cm

Zwergregenbogenfisch - Melanotaenia maccullochi 4,0 - 5,0 cm
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Produktinformationen "Zwergregenbogenfisch - Melanotaenia maccullochi 4,0 - 5,0 cm"

Der nur 6-7 cm lang werdende Zwergregenbogenfisch ist eine Rarität und nur schwer zu bekommen. Unsere Tiere stammen aus einer privaten Zucht. Zwergregenbogenfische haben silbrige Flanken mit rötlichen und bräunlichen Längsstreifen.

Leider muss man sagen, dass diese Art ein der wenigen Arten ist, die sich sehr schwer so fotografieren lässt, so dass die Tiere auf den Fotos leider nicht ihre wahre  Schönheit widerspiegeln.

Der Vorteil dieser Art ist, dass sie nicht so groß wird und auch in kleinere Aquarien bei einer Gruppenhaltung voll zur Geltung kommt. Allerdings sollte man mindesten ein 80 cm lang Aquarium für eine Gruppe von 10 Fischen zur Verfügung stellen. Im Freiwasser fühlen sich die Tiere am wohlsten. Den Randbereichen sollte man hier dicht mit Pflanzen bepflanzen die an die  Wasseroberfläche wachsen. Melanotaenia maccullochi kann in Wasser mit Werten von 5–25 °dH (GH) und einem pH-Wert von 6,5–8,0 bei Temperaturen von 22–28 °C gehalten werden. Vergesellschaften kann man diese hübschen Fische in jedem Fall mit Bodenfischen und man kann Sie auch mit Zwerggarnelen vergesellschaften. 


Informationsblatt zu Regenbogen- und Ährenfischen

Obwohl die Ährenfischartigen eine weltweite Verbreitung vor allem in den Tropen und Subtropen besitzen, werden in der Aquaristik fast ausschließlich die meist sehr farbigen Regenbogenfischverwandten (Melanotaenioidei) gepflegt . Hierzu gehören neben den Regenbogenfischen die Madagassischen Ährenfische, die Blauaugen und die Sonnenstrahlfische. Die am häufigsten gepflegten Arten sind der Gabelschwanz-, der Diamant-, der Lachsrote und der Blau-gelbe Regenbogenfisch sowie der Celebes-Sonnenstrahlfisch.

Haltung
Da die meisten Arten gesellig leben, sollten sie zumindest in einer kleinen Gruppe von 5-6 Tieren gepflegt wer-den.

Größe
Die kleinen Blauaugen (z. B. Pseudomugil furcatus) werden nur etwa 4-6 cm groß, die Regenbogenfische der Gattung Melanotaenia und Glossolepis sowie die Madagassischen Ährenfische können 12-15 cm Länge erreichen. Marosatherina ladigesi wird etwa 7 cm, Iriatherina werneri 5 cm lang.

Alter
Bei guter Pflege können vor allem die großen Arten im Aquarium ein Alter von 10-12 Jahren erreichen, die kleineren werden meist nicht älter als 5 Jahre.

Aquarium
Zur Pflege der kleineren Arten eignen sich bereits Aquarien ab 54 Litern Inhalt. Für die größeren Regenbogenfische (z. B. Melanotaenia oder Glossolepis) sind hingegen Becken ab 200 Liter aufwärts anzuraten. Regenbogenfische und ihre Verwandten lieben dicht bepflanzte Aquarien, wobei allerdings außerhalb des Pflanzendickichts noch genügend Schwimmraum vorhanden bleiben sollte. Eine leichte Strömung ist für einige Arten (z.B. für die Blauaugen) durchaus wünschenswert.

Ernährung
Es handelt sich bei diesen Fischen um Allesfresser, die außer mit Lebend- und Frostfutter auch mit verschiedenen Trockenfuttersorten ernährt werden können. Während die Regenbogenfische recht große Brocken bewältigen können, sollten die Blauaugen feineres Futter erhalten.

Wasserparameter
Die meisten Arten lassen sich problemlos in Leitungswasser mit einer Gesamthärte von bis zu 25 ° dGH pflegen. Da sie vor allem aus Gewässern mit höheren pH-Werten stammen, ist ein Absinken des pH-Wertes unter pH 6 unbedingt zu vermeiden. Der pH-Wert sollte zwischen 6,0 und 8,0 liegen. Die Temperaturansprüche variieren leicht, die Mehrzahl der Arten ist gut bei 22-28 °C zu pflegen.

Verhalten und Vergesellschaftung
Die Regenbogenfische und ihre Verwandten sind überaus friedliche Aquarienfische und eignen sich deshalb gut zur Vergesellschaftung mit vielen friedlichen Fischarten mit ähnlichen Ansprüchen. Da die meisten Arten gesellig leben, sollten sie zumindest in einer kleinen Gruppe von 5-6 Tieren gepflegt werden. Besonders in den Morgenstunden balzen die Männchen häufig in den prächtigsten Farben mit weit abgespreizten Flossen um die Gunst der Weibchen.

Geschlechtsunterschiede
Die Männchen der Regenbogenfische sind in der Regel farbiger und etwas hochrückiger. Bei den Blauaugen sind die Männchen  attraktiver und zeigen vergrößerte Flossen.

Vermehrung
Die Fische dieser Gruppe sind Haftlaicher und legen ihre klebrigen Eier bevorzugt in feinfiedrige Pflanzen ab. Brutpflege betreiben sie nicht. Züchter benutzen meist Laichmops zum Sammeln der Eier. Die Jungfische benötigen sehr feines Erstfutter, sind aber von fortgeschrittenenAquarianern nicht schwierig aufzuziehen.


Die Fotos der gezeigten Tiere im Shop geben Beispielbilder wieder, wie die Tiere aussehen können. Da es sich um lebende Tiere handelt, treten aufgrund der Natur Abweichungen von Färbung, Form der Flossen, Größe etc. auf. Das Beispielbild zeigt ein ausgewachsenes Exemplar mit Balzfärbung.

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